Sie sind hier: Autoren A-J Feiner Alfred  
 AUTOREN A-J
Andrä Alois
Binder-Trautner Maria
Erregger-Zorn Gertraud
Feiner Alfred
Fresner Josefine
Friedl Harald
Gertschnig Karl
Grassegger Reinhold
Grill Ernst
Gruber Hedwig
Gurmann Reinhold
Höfler Maria Magdalena
Jöbstl Monika
Jurtschitsch Mathilde

INTERVIEW

Alfred Feiner erzählt über sich ...

Wie sind Sie zum Schreiben gekommen?
Schon in der Schule habe ich gerne Aufsätze geschrieben. Bald folgten Anlassgedichte und ich habe versucht, meine eigenen Gedanken mit einzubauen. Zuerst habe ich nur gelegentlich geschrieben. Erst seit der Pensionierung widme ich mich verstärkt der Dichtung.
Meine frühen gereimten Gedanken wären wohl sang- und klanglos verkommen, hätte nicht meine liebe Frau – zu meiner späteren Überraschung und Freude – meine Gedichte in ihrem Nachtkästchen aufgehoben.

Herr Feiner, was inspiriert Sie zum Schreiben?
Es sind vor allem Blitzgedanken, an die ich mich nach einiger Zeit wieder erinnere und die ich versuche, in meinen Gedichten aufzuarbeiten. Vorwiegend erlebte Ereignisse und Beobachtungen regen mich zum Schreiben an. Auch Zeitkritisches und Emotionales sind es wert, zu Papier gebracht zu werden. Viele diese Themen verarbeite ich humoristisch, denn ich liebe den Humor, doch liebe ich auch, wenn beim Lachen ein Auge trocken bleibt.

Womit verbringen Sie Ihre Freizeit?
Meine Mutter war die älteste Tochter eines Schmiedemeisters und somit war mein Berufswunsch für einige Jahre klar: Schmied in Großvaters Schmiede! Die Begeisterung für handwerkliche Tätigkeiten zieht sich durch mein ganzes Leben. Ich befasse mich nach wie vor sehr gerne mit der Elektronik, Tischlerei und Feinmechanik.
Eine starke Faszination übt auf mich auch die Zauberei aus. Als Mitglied des Magischen Zirkels in Graz habe ich die Gelegenheit bei zahlreichen Auftritten mein Können unter Beweis zu stellen.

Was lesen Sie gerne?
Besonders fasziniert hat mich Eugen Roth mit „Einfach ein Mensch“ und dadurch in mir die Liebe zur Schriftsprache geweckt. Der steirische Mundartdichter Hans Klöpfer stellt für mich mit seinem Versmaß ein großes Vorbild dar.