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 AUTOREN S
Scheer Therese
Scheucher Johann
Schiefer Erika
Schmitz Martha
Schönbacher Johann
Schnur Martha
Seidl Grete
Skala Karl
Skott Valentin
Snatzke Ina
Stöckl Heide

INTERVIEW

Johann Scheucher erzählt über sich ...

Wie sind Sie zum Schreiben gekommen?
Schon in der Schule habe ich gerne Aufsätze geschrieben, es folgten Leserbriefe. Als mein Bruder ein Buch herausgegeben hat, war das ein großer Ansporn für mich. Früher bin ich eher schüchtern gewesen. Ich wollte mich nicht zu sehr in den Mittelpunkt stellen. Wenn es jedoch ums Formulieren ging haben die Leute sehr oft gesagt: „Geh Scheucher sog du, du kannst es gut formen“. Ich habe dann immer mehr geschrieben, so auch bei einem längeren Krankenhausaufenthalt in Graz.
Bei einer Reise mit Ehepaaren nach Rom – alle waren 25 Jahre lang verheiratet – ist uns fad gewesen. So hat es sich ergeben, dass ich etwas aus meinen Arbeiten vorgelesen habe. Es ist sehr gut angekommen und bei der Rückreise in die Steiermark hat mich unser Pfarrer gefragt, wann meine Geschichten in Buchform erscheinen.

Herr Scheucher, was inspiriert Sie zum Schreiben?
Man muss im Leben seine „Ohrwaschel“ offen haben, dann findet man genügend Anregungen zum Schreiben. Meine Einfälle sind mir aber auch schon während einer Predigt gekommen. Als Versicherungsberater und Gemeindepolitiker komme ich sehr viel im Land herum und höre die eine oder andere Geschichte, die ich dann zu Papier bringe.

Was hat Sie besonders geprägt?
Für das Erscheinen meines ersten Buches „Aus eigener Feder“ war sicherlich die Reise nach Rom entscheidend. Mein Pfarrer hat mich immer wieder nach dem Titel gefragt und mich gedrängt, das Buch herauszugeben.

Womit verbringen Sie Ihre Freizeit?
Ein großes Hobby von mir ist sicherlich mein eigener Weinbau, der sehr viel Zeit erfordert. Da ich ein sehr geselliger Mensch bin, gehe ich gerne unter die Leute. Über 30 Jahre lang habe ich beim Volkstheater Straden Regie geführt. Bei verschiedenen Lesungen, sei es in der Buschenschank oder in unserem Gemeindezentrum, trage ich gerne aus meinen Arbeiten vor.